Unsere Weiblichkeit unter Leistungsdruck

Wenn Frauen in die maskuline Energie gehen, gleichberechtigt sein wollen indem sie alles managen, unabhängig sind und äußerst effizient und lösungsorientiert versuchen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, vergessen sie etwas ganz wesentliches, dass sie einen weiblichen und sinnlichen Körper haben.

Er ist zyklisch und hat komplett andere Bedürfnisse als das Maskuline. Um sich zu öffnen und aus vollen Händen geben zu können müssen wir unseren Körper spüren, das, was uns gefällt und was nicht, was uns guttut oder uns schadet. Wir müssen spüren, wann und bei wem wir uns öffnen wollen und für was wir empfänglich sind. Unsere Grenzen und Werte.

Dafür müssen wir gut mit unserem Becken und mit unserem Schoßraum verbunden sein und in ihm ruhen können. Denn dort liegt unsere eigentliche Kraft und Weisheit. Meist jedoch liegt genau da die Verletzung, ein getrennt sein vom Schoßraum und uns selbst. Wenn wir mit dieser Kraft in uns wieder in Berührung kommen macht sie uns frei von Begrenzungen, die uns der Verstand auferlegt.